Stehen Sie auch manchmal vor dem Bedienfeld der Waschmaschine und rätseln über ein Symbol, das wie ein Schmetterling aussieht? Hinter diesem kleinen Zeichen steckt eines der praktischsten Programme für empfindliche Kleidung – doch viele Menschen wissen nicht, wie sie es richtig einsetzen.
Das Symbol, das nur wenige richtig deuten
Unter den zahlreichen Zeichen am Bedienfeld wird das Schmetterlingssymbol besonders häufig übersehen. Viele wählen automatisch den normalen Waschgang, obwohl es eine Einstellung speziell für empfindlichere Stoffe gibt.
Das Zeichen steht für das Schonprogramm. Es eignet sich für Naturseide, Spitze, feine Dessous und leichte Vorhänge. Diese Einstellung soll Fasern schonen, die der üblichen Behandlung in der Waschmaschine nicht standhalten.
- Schmetterlingssymbol: kennzeichnet den Waschgang für die empfindlichsten Stücke im Kleiderschrank.
- Niedrige Temperatur: Das Wasser wird meist auf 30 °C begrenzt, damit die Textilien nicht angegriffen werden.
- Minimales Schleudern: Die Drehzahl wird verringert oder das Schleudern entfällt ganz, wodurch Knitterfalten und Verformungen vermieden werden.
- Langsamere Trommelbewegung: Die sanfte Bewegung reduziert die Reibung der Kleidungsstücke während des Waschens.
- Geeignet für Seide, Spitze und Dessous: Diese feinen Textilien benötigen beim Waschen besondere Aufmerksamkeit.
Wenn Unachtsamkeit teuer wird
Wie wichtig das Schonprogramm ist, merken viele erst, nachdem ein geliebtes Kleidungsstück beschädigt wurde. Eine eingelaufene Seidenbluse oder gezogene Spitzenfäden deuten meist darauf hin, dass in der Waschmaschine der falsche Waschgang gewählt wurde.
Wer das Schmetterlingssymbol zum passenden Zeitpunkt verwendet, beugt solchen Ärgernissen vor und verlängert die Lebensdauer teurer oder emotional wertvoller Kleidung. Dafür ist kein zusätzlicher Aufwand nötig – nur die richtige Programmeinstellung.
Zu volle Trommel: ein Fehler mit Folgen für das Waschergebnis
Laut Fachleuten für Textilpflege besteht der häufigste Fehler darin, die Trommel zu voll zu beladen. Das Schonprogramm ist lediglich für eine kleine Wäschemenge von 1 bis 1,5 Kilogramm ausgelegt.
Zu viel in der Waschmaschine
Weniger Kleidung, besseres Ergebnis
Befindet sich mehr Wäsche in der Trommel als vorgesehen, werden die Stücke nicht ausreichend gespült und bleiben mit Waschmittel durchtränkt. Das führt zu schlecht gereinigten Textilien, die zudem leichter Schaden nehmen.
Eine einfache Lösung besteht darin, besonders empfindliche Teile in einen speziellen Wäschesack zu geben. Er verringert die Reibung und schützt sensible Fasern während des Waschgangs zusätzlich.
Auch für stark verschmutzte Kleidung ist dieses Programm nicht geeignet. Da es kurz und sanft abläuft, entfernt es hartnäckigere Flecken nicht zuverlässig; diese sollten vor dem Waschen in der Waschmaschine vorbehandelt werden.
So bleiben besonders teure Stücke geschützt
Das Schmetterlingssymbol zu verstehen, kann auf lange Sicht Geld sparen. Kleidung aus empfindlichen Stoffen ist oft kostspieliger, und ein ungeeigneter Waschgang kann sie innerhalb weniger Minuten ruinieren.
Wenn die Empfehlungen des Programms eingehalten werden, behalten die Kleidungsstücke ihr ursprüngliches Aussehen länger – ohne Flecken, Verformungen oder den Eindruck, bereits stark abgenutzt zu sein.
Pflege, die über das Bedienfeld der Waschmaschine hinausgeht
Der sorgsame Umgang mit empfindlichen Stoffen zeigt sich auch in anderen Gewohnheiten, etwa beim Trocknen im Schatten oder beim Verzicht auf allzu aggressive Reinigungsmittel. Solche kleinen Anpassungen ergänzen die korrekte Nutzung des Schonprogramms und erhöhen die Haltbarkeit der Kleidung spürbar.
Das Schmetterlingssymbol auf dem Bedienfeld ist letztlich nicht bloß ein hübsches Detail. Es erfüllt eine sehr praktische Aufgabe: Es schützt jene Kleidungsstücke, die im Haushalt besonders behutsam behandelt werden müssen.
Wenn Sie dieser alltägliche Hinweis überrascht hat, teilen Sie ihn mit jemandem, der bei der Wahl des richtigen Programms an der Waschmaschine ebenfalls unsicher ist.






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